Kurz vorgestellt: Das neue Myspace


Lange Zeit war Myspace die Adresse für Newcomer Bands. Glaubt man der Presse, dann verdanken Künstler wie die Arctic Monkeys sogar ihre ganze Karriere der Plattform. In den letzten Jahren lief Facebook Myspace den Rang ab. Nun ist Justin Timberlake am Start und bewirbt das neue Myspace. Wir zeigen Euch, was sich getan hat und wie die Seite funktioniert…

 

Was ist neu bei Myspace?

Eigentlich alles. Einen ersten Eindruck gibt das unternehmenseigene Werbevideo:

Das neue Myspace sieht nicht nur schicker aus. Auch das eigene Selbstverständnis hat sich geändert. Die Social-Komponente ist ausgebaut worden…

 

Die wesentlichen Änderungen und Features auf einen Blick:

> Das neue Layout ist übersichtlicher und erinnert nun stark an Pinterest. Insgesamt wurde aufgeräumt. Eine technisch Besonderheit: Die eigene Wall scrollt nun nach rechts statt nach unten. Ideal für Tablet-User.

> Direkte Anbindung an Facebook und Twitter. In Kürze wird es möglich sein, Status-Updates bei Myspace auch über Facebook und Twitter zu verbreiten. Auch neue Fans kann man somit gewinnen.

> Der Fokus liegt weiterhin auf der Musik. Bands und ihre Songs aus dem alten Myspace wurden übertragen. Man kann nach Künstlern suchen und findet weiterhin (fast) jeden.

> Die Besucher des eigenen Profils lassen sich sehr genau auswerten. Dafür bietet das neue Myspace übersichtliche Statistiken und Grafiken (je nach Account-Typ: z.B. für Musicians oder Celebrities).

 

Musiker, Fotograf, Filmemacher oder einfach nur Fan?

Wer sich neu bei Myspace anmeldet, muss sich nun selbst eine Rolle geben:

Myspace bietet verschiedene Features – je nach Rollen-Auswahl. Einige werden in den nächsten Monaten noch hinzukommen. Ihr könnt den Account Typ nachträglich aber auch nochmal ändern.

 

Profil erstellen

Schon bei der Anmeldung merkt man, dass das neue Myspace mit dem alten nicht mehr viel zu tun hat: Einfach nur die Basisinfos eintragen für den Account oder direkt mit Eurem Facebook und Twitter Account einloggen. Und los geht’s: Anschließend wird ein Foto und eine kurze Beschreibung eingefügt:

Ein Klick auf “Take Me to Myspace” führt zur (fast) fertigen Profilseite. Bild und Beschreibung könnt Ihr dort natürlich auch nochmal anpassen. Außerdem eine URL zur eigenen Website einfügen, wenn gewünscht.

So sieht dann z.B. ein komplettes Profil aus:

Features:

Wie beschrieben, befindet sich Myspace noch in der Betaphase. Einige Features werden also in nächster Zeit noch hinzukommen.

Eigene Songs kann man aber schon mal hochladen. Wer möchte, sogar ein eigenes Album:

New Myspace Profile Options for Musicians

Das Gleiche gilt für Videos. Auch Termine können eingefügt werden.

 

Postings

Profil fertig angelegt? Dann kann es losgehen mit den Postings: Geht ganz einfach über den blauen “Post“-Button.

Bis zu 150 Zeichen können geteilt werden – natürlich lässt sich auch ein Bild oder ein Song einfügen. Genau wie bei Twitter oder Facebook gibt es einen Stream.

 

Der eigene Nachrichten-Stream lässt sich darüber hinaus anpassen. Wer sich bspw. nur für Fotos und Musik interessiert, der bekommt auch nur entsprechenden Content angezeigt:

Customize Your Myspace Stream

Fans gewinnen

In der aktuellen Myspace-Version kann man sich nur mit anderen Myspace-Usern vernetzen, die bereits ihr eigenes Profil erstellt haben. Freundschaften knüpft man über den “Connect”-Button. Auch der gute alte Myspace-Tom ist wieder mit dabei:

Update Format on the New Myspace

Und los geht’s!

 

 


Blogbeitrag übersetzt und editiert (Quelle: http://www.socialmediaexaminer.com/new-myspace/)

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