Musikbusiness Basics: Masterrecht


In unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics” beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Rechten, Verträgen und Playern in der Musikwirtschaft. Dabei führt natürlich kein Weg am “Masterrecht” vorbei. Spätestens dann, wenn eine Plattenfirma ins Spiel kommt, fällt dieser Begriff. Aber worum geht’s dabei überhaupt?

MasterrechtAls Masterrecht wird das Rechtebündel an einer fertigen Musikaufnahme bezeichnet. Es umfasst alle Leistungsschutzrechte der mitwirkenden Künstler und alle (Urheber-)Rechte, wenn diese Rechte nicht z.B. von der GEMA wahrgenommen werden. Das Masterrecht ist Gegenstand des sogenannten Bandübernahmevertrages.

Tipp: Eine Band, die ihre Songs komplett im Eigenvertrieb anbietet, behält das Masterrecht. An Aggregatoren wie Zimbalam müssen nur die digitalen Vertriebsrechte übertragen werden, um den Verkauf in den Stores zu genehmigen. 

Im Bandübernahmevertrag wird das Masterrecht auf das Label übertragen, das somit über den Verkauf der Aufnahmen entscheiden kann und die Künstler an den Gewinnen beteiligt.

Praxistipp: Masterrechte sollte man nur übertragen, wenn man dem Partner vertraut und sich von der Zusammenarbeit echten Mehrwert verspricht. 


Der Artikel ist ein Ausschnitt aus unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics”. Hier könnt ihr das komplette Dokument als PDF herunterladen >

Tags: , , , , , , ,

Antwort hinterlassen

Beantworten Sie die folgende Frage um Ihren Kommentar hinzuzufügen: * Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.