Social Media für Musiker: Wichtig, aber irgendwie eben doch nicht!


Social MediaSelbstvermarktung” und “Social Media” werden meist in einem Atemzug genannt. Wer als Band heutzutage keine eigene Facebook-Seite oder Twitter-Präsenz hat, meint es nicht ernst. Oder doch? Tatsächlich sehen viele Fans und Business Partner die Zahl der Fans und Follower als Indiz für die Durchsetzungskraft eines Künstlers. Nach dem Prinzip: Wen viele mögen / wem viele folgen, der ist auch interessant. Aber was sagen die Zahlen überhaupt aus? Die Analyse-Experten von Next Big Sound haben sich die Profile von Musikern im Jahr 2013 vorgeknöpft – und dabei Interessantes festgestellt…

 

Los geht’s mit den allgemeinen Fakten: Immer mehr Menschen nutzen Facebook, YouTube, Soundcloud und Co. Das bekommen auch die Künstler zu spüren. Die Zahl neuer “Fans und Follower” hat 2013 noch einmal um 5-6% zugenommen:

New Fans

 

Musikstreaming ist die wichtigste Neuerung der letzen Jahre. Das ist kein Geheimnis, aber dennoch ist es interessant zu sehen, wie dies auch die “nackten Zahlen” widerspiegeln.

Streaming

Auf der Liste der beliebtesten Künstler auf Facebook, YouTube und Co stehen die allzu bekannten Namen: Shakira, Beyoncé, Rihanna, Bruno Mars. Stellt sich die Frage, was mit den Newcomern ist. Wo finden wir unbekannte Künstler? Wie entdecken wir sie? Und wie gut stehen die Chancen für eine bislang noch unbekannte Band, über Social Media an neue Fans zu kommen?

Geht so! Denn die meisten “Likes” bekommen nun mal die wenigen großen Acts. Laut der aktuellen Studie kämpfen junge Künstler in der Regel vielmehr darum, die Zahl ihrer Befürworter halbwegs konstant zu halten. Denn auch auf Facebook dominiert der Mainstream.

Social Media

Entsprechend fällt auch das Fazit der Studienleitung eher düster aus:

“Some have feared the worst, arguing that music has been devalued, that artists no longer can make a living, and that the methods of consuming music that are becoming increasingly popular are detrimental to the industry as a whole. But as we take a look at the state of the industry in 2013, the surge in streaming and innovation in marketing approaches, we find it moving steadily closer to the solutions and norms that will help artists and music thrive.”

Kurzum: Trotz positiver Entwicklung, die eigentlich für eine Demokratisierung sorgen und jungen Bands neue Chancen eröffnen soll, siegt die “Norm”. Social Media ist auch für Künstler also ein Tool – nicht mehr und nicht weniger…

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