Markierte Beiträge ‘Leistungsschutzrecht’

Was ist ein Labelcode? Und wozu braucht man ihn?

1 November 2013 12:59

LabelcodeImmer wieder erreichen uns Support-Anfragen rund um das Thema “Labelcode“. Wird er für den digitalen Verkauf von Musik benötigt? Wie kann man ihn beantragen? Kann Zimbalam einen Labelcode vergeben?  Und was kann ich tun, wenn ich einen Labelcode benötige, aber meine Musik lediglich digital veröffentliche? In diesem Blogbeitrag gehen wir dem “Geheimnis” auf den Grund und erklären, was es mit dem LC auf sich hat.

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Musikbusiness Basics: Das Leistungsschutzrecht

11 September 2013 10:55

In unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics” beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Rechten, Verträgen und Playern in der Musikwirtschaft. Wer mit Musik Geld verdienen will, sollte neben dem Urheberrecht auch über das Leistungsschutzrecht Bescheid wissen…

LeistungsschutzrechtDas Leistungsschutzrecht (“Neighbouring Right“) betrifft nur ausübende Künstler. Schutzgegenstand ist die künstlerische Leistung der Interpreten. Leistungsschutzrechte an einer Aufnahme besitzen alle, die an ihr künstlerisch mitgewirkt haben, also Sänger, Instrumentalisten, Produzenten etc.

Auch wenn Urheber und Interpret identisch sind (wenn der Urheber seine Songs z.B. selbst einspielt), werden Leistungsschutzrecht und Urheberrecht unterschieden. Und auch die Mitgliedschaft in den Verwertungsgesellschaften GEMA (für Urheber) und GVL (für Interpreten) ist eine separate Sache. Will ein Musiklabel Aufnahmen veröffentlichen, muss es neben den Urheberrechten auch die Leistungsschutzrechte der Mitwirkenden einholen, also mit ihnen entsprechende Lizenzverträge schließen, um die fertig produzierten Aufnahmen auswerten zu können.

Praxistipp: Auch Musiker, die nicht texten oder komponieren, haben also an Tonaufnahmen bestimmte Rechte, z.B. gegenüber einem Label.


Der Text ist ein Ausschnitt aus unserem kostenlosen Booklet “Musikbusiness Basics”. Hier gibt’s das komplette Dokument als PDF-Download >

Musikbusiness Basics: Wem gehört ein Song?

12 August 2013 10:05

Musikbusiness BasicsIn unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics” beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Rechten, Verträgen und Playern in der MusikwirtschaftEine der Kernfragen: Wem gehört eigentlich ein Song?

An einem fertig produzierten Song haben meist mehrere Leute Rechte. Nur wenn ein Komponist seinen Song selbst textet, performed und produziert, kein Label im Spiel ist und der Komponist nicht GEMA-Mitglied ist, existiert nur ein einziger Rechteinhaber. Meistens sind die Rechte an einem produzierten Song aber auf mehrere Personen aufgeteilt. Komponist(en) und Texter haben nach dem UrhG (jeder für sich und zusammen) Urheberrechte an Musik und Texten. Daneben ist aber auch die Leistung der Interpreten geschützt. Also hat auch jemand, der als Sänger, Studiomusiker oder künstlerischer Produzent an einer Aufnahme mitwirkt, Rechte an der Aufnahme. Diese Rechte heißen Leistungsschutzrechte.

Kompliziert wird es vor allem, wenn andere (als die Rechteinhaber selbst) die Musik nutzen wollen, also eine CD veröffentlichen, einen Werbespot mit Musik bestücken oder Musik auf einer Website nutzen wollen. Denn ohne die Rechte der Rechteinhaber einzuholen, darf grundsätzlich niemand Musik nutzen.

Zimbalam Tipp: Damit nicht jeder Nutzer alle Rechteinhaber um Erlaubnis fragen muss, wenn er Musik nutzen will, übertragen Rechteinhaber ihre Rechte gebündelt an Dritte, z.B. an Produzenten, Labels, Verlage oder Verwertungsgesellschaften. 

Das komplette eBooklet könnt ihr euch hier kostenlos herunterladen >