Markierte Beiträge ‘Musikbusiness’

Musikbusiness Basics: Sync Right

5 February 2014 12:35

In unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics” beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Rechten, Verträgen und Playern in der Musikwirtschaft. Immer wieder stolpert man in der Praxis über den Begriff “Sync”. Wir erklären, was dahinter steckt:

Sync RightDas Sync Right (Synchronization Right) wird oft auch als “Filmherstellungsrecht” bezeichnet. Dieses Recht muss man einholen, wenn man einen Song mit laufenden Bildern verbinden will. Der Nutzer zahlt in der Regel eine Lizenzgebühr, abhängig von der gewünschten Nutzungsart, der Lizenzdauer oder des Lizenzgebiets.

Wer also passende Musik zum Bild nutzen will, muss sich mit dem Urheber bzw. seinem Verlag und zusätzlich mit dem Inhaber des Masterrechts in Verbindung setzen.

Rechtstipp: Musik unter laufende Bilder zu legen – z.B. bei einem Werbespot – ist rechtlich kniffelig und auch meist teuer. Solange man nicht an Verlag oder Label gebunden ist, hat man die Zügel bei der Verhandlung selbst in der Hand.


Der Artikel ist ein Ausschnitt aus unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics”. 

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Musikbusiness Basics: GEMA

8 November 2013 11:56

In unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics” beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Rechten, Verträgen und Playern in der Musikwirtschaft. Dabei geht es natürlich auch um die beiden großen Verwertungsgesellschaften für Musik in Deutschland: die GVL und die GEMA. Während sich die GVL um die Belange der Leistungsschutzrechte-Inhaber (also der Interpreten) kümmert, ist die GEMA für die Urheber da. Wir erklären, welche Aufgaben die GEMA hat, was eine Mitgliedschaft kostet und welche Rolle sie u.a. beim digitalen Verkauf von Tracks spielt…

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Musikbusiness Basics: Bandübernahmevertrag, Künstler(exklusiv)vertrag, Vertriebsvertrag

25 October 2013 10:53

Musikbusiness BasicsIn unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics” beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Rechten, Verträgen und Playern in der Musikwirtschaft. Eine der Grundregeln für Newcomer: Niemals ein Dokument unterschreiben, dass man nicht zu 100% versteht. Aber was steht eigentlich in einem Bandübernahmevertrag? Was ist der Unterschied zum Künstlervertrag? Und was bedeutet es, wenn Acts wie zum Beispiel Cro “nur” einen Vertriebsvertrag mit einem Major abgeschlossen haben und das Restliche selbst steuern? Der Reihe nach…

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Musikbusiness Basics: Masterrecht

16 September 2013 15:28

In unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics” beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Rechten, Verträgen und Playern in der Musikwirtschaft. Dabei führt natürlich kein Weg am “Masterrecht” vorbei. Spätestens dann, wenn eine Plattenfirma ins Spiel kommt, fällt dieser Begriff. Aber worum geht’s dabei überhaupt?

MasterrechtAls Masterrecht wird das Rechtebündel an einer fertigen Musikaufnahme bezeichnet. Es umfasst alle Leistungsschutzrechte der mitwirkenden Künstler und alle (Urheber-)Rechte, wenn diese Rechte nicht z.B. von der GEMA wahrgenommen werden. Das Masterrecht ist Gegenstand des sogenannten Bandübernahmevertrages.

Tipp: Eine Band, die ihre Songs komplett im Eigenvertrieb anbietet, behält das Masterrecht. An Aggregatoren wie Zimbalam müssen nur die digitalen Vertriebsrechte übertragen werden, um den Verkauf in den Stores zu genehmigen. 

Im Bandübernahmevertrag wird das Masterrecht auf das Label übertragen, das somit über den Verkauf der Aufnahmen entscheiden kann und die Künstler an den Gewinnen beteiligt.

Praxistipp: Masterrechte sollte man nur übertragen, wenn man dem Partner vertraut und sich von der Zusammenarbeit echten Mehrwert verspricht. 


Der Artikel ist ein Ausschnitt aus unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics”. Hier könnt ihr das komplette Dokument als PDF herunterladen >

Musikbusiness Basics: Das Leistungsschutzrecht

11 September 2013 10:55

In unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics” beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Rechten, Verträgen und Playern in der Musikwirtschaft. Wer mit Musik Geld verdienen will, sollte neben dem Urheberrecht auch über das Leistungsschutzrecht Bescheid wissen…

LeistungsschutzrechtDas Leistungsschutzrecht (“Neighbouring Right“) betrifft nur ausübende Künstler. Schutzgegenstand ist die künstlerische Leistung der Interpreten. Leistungsschutzrechte an einer Aufnahme besitzen alle, die an ihr künstlerisch mitgewirkt haben, also Sänger, Instrumentalisten, Produzenten etc.

Auch wenn Urheber und Interpret identisch sind (wenn der Urheber seine Songs z.B. selbst einspielt), werden Leistungsschutzrecht und Urheberrecht unterschieden. Und auch die Mitgliedschaft in den Verwertungsgesellschaften GEMA (für Urheber) und GVL (für Interpreten) ist eine separate Sache. Will ein Musiklabel Aufnahmen veröffentlichen, muss es neben den Urheberrechten auch die Leistungsschutzrechte der Mitwirkenden einholen, also mit ihnen entsprechende Lizenzverträge schließen, um die fertig produzierten Aufnahmen auswerten zu können.

Praxistipp: Auch Musiker, die nicht texten oder komponieren, haben also an Tonaufnahmen bestimmte Rechte, z.B. gegenüber einem Label.


Der Text ist ein Ausschnitt aus unserem kostenlosen Booklet “Musikbusiness Basics”. Hier gibt’s das komplette Dokument als PDF-Download >

Musikbusiness Basics: Das Urheberrecht

22 August 2013 11:50

In unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics” beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Rechten, Verträgen und Playern in der Musikwirtschaft. Sozusagen das “Ding, um das sich alles dreht ist der Musikbranche” ist das Urheberrecht. Wir haben zusammengefasst, was ihr darüber wissen solltet…

UrheberrechtDie Basics: Das Urheberrecht schützt den “kreativen Schöpfer” eines Musikstücks – also Komponisten und Textdichter. Und zwar bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. Häufig, z.B. bei Singer-Songwritern, ist das ein und dieselbe Person. Waren mehrere Urheber an der Entstehung eines Textes oder einer Melodie beteiligt, sind sie Miturheber und haben zusammen Rechte an dem “Werk”. Schreibt eine Person den Text und eine andere die Melodie, sind die Urheber keine Miturheber sondern jeder Einzelne ist Urheber für sich und kann seinen Anteil am Werk grundsätzlich alleine auswerten.

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Musikbusiness Basics: Wem gehört ein Song?

12 August 2013 10:05

Musikbusiness BasicsIn unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics” beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Rechten, Verträgen und Playern in der MusikwirtschaftEine der Kernfragen: Wem gehört eigentlich ein Song?

An einem fertig produzierten Song haben meist mehrere Leute Rechte. Nur wenn ein Komponist seinen Song selbst textet, performed und produziert, kein Label im Spiel ist und der Komponist nicht GEMA-Mitglied ist, existiert nur ein einziger Rechteinhaber. Meistens sind die Rechte an einem produzierten Song aber auf mehrere Personen aufgeteilt. Komponist(en) und Texter haben nach dem UrhG (jeder für sich und zusammen) Urheberrechte an Musik und Texten. Daneben ist aber auch die Leistung der Interpreten geschützt. Also hat auch jemand, der als Sänger, Studiomusiker oder künstlerischer Produzent an einer Aufnahme mitwirkt, Rechte an der Aufnahme. Diese Rechte heißen Leistungsschutzrechte.

Kompliziert wird es vor allem, wenn andere (als die Rechteinhaber selbst) die Musik nutzen wollen, also eine CD veröffentlichen, einen Werbespot mit Musik bestücken oder Musik auf einer Website nutzen wollen. Denn ohne die Rechte der Rechteinhaber einzuholen, darf grundsätzlich niemand Musik nutzen.

Zimbalam Tipp: Damit nicht jeder Nutzer alle Rechteinhaber um Erlaubnis fragen muss, wenn er Musik nutzen will, übertragen Rechteinhaber ihre Rechte gebündelt an Dritte, z.B. an Produzenten, Labels, Verlage oder Verwertungsgesellschaften. 

Das komplette eBooklet könnt ihr euch hier kostenlos herunterladen >


Streaming boomt – vor allem im hohen Norden

22 January 2013 01:21


In Schweden werden mittlerweile 63% des Umsatzes aus dem Recorded-Music-Markt digital erwirtschaftet. Davon satte 90% von Streaming-Diensten.

Zwar sind auch im Heimatland von Spotify die CD-Verkäufe rückläufig. Allerdings gleicht der Streaming-Umsatz die Verluste wieder aus. Ein Trend, der vielleicht auch bald in Deutschland zu beobachten sein wird?

Hier geht’s zum vollständigen Artikel auf musikmarkt.de