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Musikbusiness Basics: Masterrecht

16 September 2013 15:28

In unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics” beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Rechten, Verträgen und Playern in der Musikwirtschaft. Dabei führt natürlich kein Weg am “Masterrecht” vorbei. Spätestens dann, wenn eine Plattenfirma ins Spiel kommt, fällt dieser Begriff. Aber worum geht’s dabei überhaupt?

MasterrechtAls Masterrecht wird das Rechtebündel an einer fertigen Musikaufnahme bezeichnet. Es umfasst alle Leistungsschutzrechte der mitwirkenden Künstler und alle (Urheber-)Rechte, wenn diese Rechte nicht z.B. von der GEMA wahrgenommen werden. Das Masterrecht ist Gegenstand des sogenannten Bandübernahmevertrages.

Tipp: Eine Band, die ihre Songs komplett im Eigenvertrieb anbietet, behält das Masterrecht. An Aggregatoren wie Zimbalam müssen nur die digitalen Vertriebsrechte übertragen werden, um den Verkauf in den Stores zu genehmigen. 

Im Bandübernahmevertrag wird das Masterrecht auf das Label übertragen, das somit über den Verkauf der Aufnahmen entscheiden kann und die Künstler an den Gewinnen beteiligt.

Praxistipp: Masterrechte sollte man nur übertragen, wenn man dem Partner vertraut und sich von der Zusammenarbeit echten Mehrwert verspricht. 


Der Artikel ist ein Ausschnitt aus unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics”. Hier könnt ihr das komplette Dokument als PDF herunterladen >

Musikbusiness Basics: Das Leistungsschutzrecht

11 September 2013 10:55

In unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics” beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Rechten, Verträgen und Playern in der Musikwirtschaft. Wer mit Musik Geld verdienen will, sollte neben dem Urheberrecht auch über das Leistungsschutzrecht Bescheid wissen…

LeistungsschutzrechtDas Leistungsschutzrecht (“Neighbouring Right“) betrifft nur ausübende Künstler. Schutzgegenstand ist die künstlerische Leistung der Interpreten. Leistungsschutzrechte an einer Aufnahme besitzen alle, die an ihr künstlerisch mitgewirkt haben, also Sänger, Instrumentalisten, Produzenten etc.

Auch wenn Urheber und Interpret identisch sind (wenn der Urheber seine Songs z.B. selbst einspielt), werden Leistungsschutzrecht und Urheberrecht unterschieden. Und auch die Mitgliedschaft in den Verwertungsgesellschaften GEMA (für Urheber) und GVL (für Interpreten) ist eine separate Sache. Will ein Musiklabel Aufnahmen veröffentlichen, muss es neben den Urheberrechten auch die Leistungsschutzrechte der Mitwirkenden einholen, also mit ihnen entsprechende Lizenzverträge schließen, um die fertig produzierten Aufnahmen auswerten zu können.

Praxistipp: Auch Musiker, die nicht texten oder komponieren, haben also an Tonaufnahmen bestimmte Rechte, z.B. gegenüber einem Label.


Der Text ist ein Ausschnitt aus unserem kostenlosen Booklet “Musikbusiness Basics”. Hier gibt’s das komplette Dokument als PDF-Download >

Wie macht ihr das, “Waves Of Joy”?

26 August 2013 10:39

Waves Of Joy - Dockville2013 ist definitiv das Jahr für Waves Of Joy: Im Frühjahr gewann die Hamburger Band den lokalen Musikpreis Krach und Getöse. Die erste EP erschien schon wenige Monate später, begeisterte nicht nur uns, sondern auch zahlreiche Medienpartner. Wir unterstützten Waves Of Joy mit einer professionellen Radiobemusterung – mit Erfolg! Nach wir vor hält sich die Band mit ihrem Song “Ceiling” in den Campus Charts, der nationalen Rangliste der Hochschulsender. Und auch bei zahlreichen großen UKW-Stationen gelangte der Track in die Rotation. Wir haben mit den Jungs gesprochen und nachgefragt, wie Promotion, Booking und Organisatorisches bei ihnen ablaufen…

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Musikbusiness Basics: Das Urheberrecht

22 August 2013 11:50

In unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics” beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Rechten, Verträgen und Playern in der Musikwirtschaft. Sozusagen das “Ding, um das sich alles dreht ist der Musikbranche” ist das Urheberrecht. Wir haben zusammengefasst, was ihr darüber wissen solltet…

UrheberrechtDie Basics: Das Urheberrecht schützt den “kreativen Schöpfer” eines Musikstücks – also Komponisten und Textdichter. Und zwar bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. Häufig, z.B. bei Singer-Songwritern, ist das ein und dieselbe Person. Waren mehrere Urheber an der Entstehung eines Textes oder einer Melodie beteiligt, sind sie Miturheber und haben zusammen Rechte an dem “Werk”. Schreibt eine Person den Text und eine andere die Melodie, sind die Urheber keine Miturheber sondern jeder Einzelne ist Urheber für sich und kann seinen Anteil am Werk grundsätzlich alleine auswerten.

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Musikbusiness Basics: Wer macht was?

20 August 2013 13:59

In unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics” beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Rechten, Verträgen und Playern in der Musikwirtschaft. Zunächst einmal sollte man alle relevanten Akteure im Business (und die groben Zusammenhänge) kennen…

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Musikbusiness Basics: Wem gehört ein Song?

12 August 2013 10:05

Musikbusiness BasicsIn unserem kostenlosen eBooklet “Musikbusiness Basics” beschäftigen wir uns mit den wichtigsten Rechten, Verträgen und Playern in der MusikwirtschaftEine der Kernfragen: Wem gehört eigentlich ein Song?

An einem fertig produzierten Song haben meist mehrere Leute Rechte. Nur wenn ein Komponist seinen Song selbst textet, performed und produziert, kein Label im Spiel ist und der Komponist nicht GEMA-Mitglied ist, existiert nur ein einziger Rechteinhaber. Meistens sind die Rechte an einem produzierten Song aber auf mehrere Personen aufgeteilt. Komponist(en) und Texter haben nach dem UrhG (jeder für sich und zusammen) Urheberrechte an Musik und Texten. Daneben ist aber auch die Leistung der Interpreten geschützt. Also hat auch jemand, der als Sänger, Studiomusiker oder künstlerischer Produzent an einer Aufnahme mitwirkt, Rechte an der Aufnahme. Diese Rechte heißen Leistungsschutzrechte.

Kompliziert wird es vor allem, wenn andere (als die Rechteinhaber selbst) die Musik nutzen wollen, also eine CD veröffentlichen, einen Werbespot mit Musik bestücken oder Musik auf einer Website nutzen wollen. Denn ohne die Rechte der Rechteinhaber einzuholen, darf grundsätzlich niemand Musik nutzen.

Zimbalam Tipp: Damit nicht jeder Nutzer alle Rechteinhaber um Erlaubnis fragen muss, wenn er Musik nutzen will, übertragen Rechteinhaber ihre Rechte gebündelt an Dritte, z.B. an Produzenten, Labels, Verlage oder Verwertungsgesellschaften. 

Das komplette eBooklet könnt ihr euch hier kostenlos herunterladen >


Gastbeitrag: “Die Wege des Gigs sind ergründlich”

9 July 2013 12:55

gigmit.com ist die Anlaufstelle im Netz, wenn es um das Thema Booking geht. Grund genug, unsere Partner mal um Rat und Tat zu fragen, worauf man als Newcomer bei der Konzertbuchung Acht geben sollte.

gigmit“Für frische Acts ist es anfangs immer schwer, an genügend und vor allem bezahlte Live-Auftritte zu kommen. Längst ist kein Geheimnis mehr, dass die Einnahmen aus Konzerten neben Plattenverkäufen und Merchandising einen erheblichen Anteil vom Einkommenskuchen für Musiker ausmachen. Doch was ist nun der Königsweg auf die Bühnen der Welt?

Prinzipiell bieten sich Bands und DJs zwei Optionen: Do it yourself oder die klassische Booking-Agentur. Zuerst kommt immer das eigene Netzwerk – get local. Nutzt eure Connections in die regionalen Clubs, redet mit befreundeten Musikern, hängt euch an die etwas bekanntere Band aus der Stadt für die nächste Tour dran – oft führt eins zum anderen und der Anfang ist gemacht. Weil hier jedoch schnell alle Ressourcen erschöpft sind, gibt es auch neue digitale Wege, sich für Veranstalter attraktiv in Szene zu setzen (zum Beispiel mittels eines professionellen EPK). Ein neues und nicht-exklusives Portal hierfür ist gigmit.com, wo ihr euch zielgerichtet und verbindlich auf ausgeschriebene Gigs bewerben und von Veranstaltern direkt angefragt werden könnt.

Habt ihr dann einmal klar gemacht, dass ihr die Bühne beherrscht und eure Live-Show den Leuten regelmäßig die Kinnladen nach unten zieht, dann werdet ihr interessant für Booking-Agenturen. Die machen einen klaren Vertrag mit euch und besorgen im besten Falle regelmäßige Tourneen und One-Off Shows. Vorsichtig sollte man hier dennoch sein in den Gesprächen: Exklusiv-Verträge können an Agenturen knebeln und wenn die dann die Lust verlieren, wird es düster mit den Tour-Plänen. Schaut euch also genau an, wer da für euch arbeiten will. Dafür werden sie ja auch bezahlt. In der Regel zwischen 15 und 20 Prozent eurer Gage.”


Andreas - GigmitAndreas Schwarz ist Head of Communications & Marketing bei gigmit.com.

 

“Zimbalam Tutorials”: Warum Studiomonitore?

8 May 2013 13:17

In Folge 3 unserer “Zimbalam Tutorials” in Kooperation mit JustMusic geht’s um das Thema Studiomonitore? Gemeinsam mit den Experten Moritz und Malte klären wir einige “Basic-Fragen”:

Warum sollte man die HiFi-Boxen aus dem Wohnzimmer eher nicht zur Musikproduktion verwenden? Worauf sollte man beim Kauf von Studiomonitoren generell achten? Was bedeutet eigentlich “aktiv” und “passiv” im Zusammenhang mit Boxen? Und wie viel Geld darf und muss ein Monitor-Paar kosten?

Neue Episode der “Zimbalam Tutorials”: Mikrofon-Basics

6 May 2013 11:20

Gemeinsam mit unseren Partnern von JustMusic sind wir den “Basisfragen” der Musikproduktion auf den Grund gegangen. In der aktuellen Folge der “Zimbalam Tutorials” geht’s um das Thema Mikrofonierung.

Welche Mikrofontypen gibt es? Welchen Einsatztweck haben sie? Was unterscheidet ein dynamisches von einem Kondensator-Mikrofon? Und wie sieht die perfekte Basisausstattung fürs eigene Homestudio aus?

Malte und Moritz geben die passenden Antworten. Und wir wünschen gute Unterhaltung!

Tutorial: Der Weg zum eigenen Musikvideo

3 May 2013 15:47

Das eigene MusikvideoDas Musikfernsehen ist tot. Es lebe das Musikvideo! Nach dem “Abstieg” von MTV und VIVA folgte der “Aufstieg” von YouTube, Vimeo, MyVideo, QTom, tape.tv und Co. Gleichzeitig haben sich die Produktionsbedingungen für (Nachwuchs-)Künstler in den letzten Jahren vereinfacht. Ein Video ist  heute quasi der logische nächste Schritt, sobald die eigenen Songs im Kasten sind. Folgende Fragen sollten sich Künstler vor Drehbeginn stellen…

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